Jugendschutz - Mädchen vor Computer
Was unternimmt MSN für den Jugendschutz?

MSN hat zum Inkrafttreten des neuen Staatsvertrags unmittelbar mit entsprechenden Maßnahmen reagiert und das Portal und Produkte an die neuen gesetzlichen Bestimmungen angepasst.

Bei der MSN Suche wird der Eingabe von Suchbegriffen wie etwa „Sex“ oder „Porno“ im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen keinerlei Suchtreffer angezeigt. Ebenso hat sich MSN entschlossen, keine Adult- oder Erwachsenensuchbegriffe zu vermarkten. Im Moment überprüfen wir die Möglichkeit, mit zuverlässigen Partnern, die ihre Inhalte mit einem AV-System (Altersverifikationssystem) schützen, eine Erwachsenensuche aufzubauen.

Alle Inhalte in dem von MSN und der Tomorrow Focus AG gemeinsam betriebenen Portal wurden überprüft, gegebenenfalls an die rechtlichen Bestimmungen angepasst und im Zweifelsfall komplett entfernt. Andere jugendgefährdende Inhalte und Werbung, die auf entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte verweisen werden nur noch in den zulässigen Zeitfenstern geschaltet.

Ob entsprechende Inhalte einer Zugangsbeschränkung unterliegen, entscheidet der Jugendschutzbeauftragte von MSN, der zudem für die internationale Koordination der technologischen Initiativen und Aufklärungsmaßnahmen von MSN zuständig ist.

Um die Verbreitung von Spam-Werbung für kostenpflichtige Sexangebote zu unterbinden, hat MSN im September 2003 in 28 Ländern seine Chat-Services geschlossen. In den USA, Kanada und Japan werden Chats lediglich als Abonnement-Service weiter angeboten, durch die Kopplung an den kostenpflichtigen Internet-Zugang hat MSN im Fall eines Missbrauchs jedoch direkten Zugriff auf die Kundendaten des Nutzers.

Microsoft unterstützt den Kampf gegen die Kriminalität gegen Kinder

Das Internationale Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder (International Centre for Missing & Exploited Children – ICMEC), Interpol und Microsoft haben ein internationales Schulungsprogramm für Vertreter des weltweiten Rechtsvollzugs, die im Zusammenhang mit computerbasierten Straftaten gegen Kinder ermitteln, lanciert. Dieses Programm soll die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, die wachsenden Probleme der Sicherheit von Kindern im Internet anzugehen, unterstützen. ICMEC plant, jährlich weltweit acht bis zehn intensive Schulungsprogramme durchzuführen. Mehr zum Thema >>>

Internet Content Rating Association und ICRA Deutschland

Darüber hinaus engagiert sich MSN in mehreren Initiativen, die sich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor illegalen Inhalten im Internet einsetzen. Im Mai 1999 hat Microsoft mit anderen führenden Anbietern der Branche die Internet Content Rating Association (ICRA) gegründet und ein Page-Labeling-System entwickelt. Die Platform for Internet Content Selection (PICS) sieht vor, dass jeder Anbieter seine Seiten nach den Kriterien Gewalt, Sex, Nacktheit und rohe Sprache klassifiziert und mit einem Label versieht, das den Inhalt kennzeichnet. Da bisher nur relativ wenige Seiten mit einem PICS-Label versehen sind, arbeitet die ICRA an neuen Methoden, um das System zu optimieren, dazu gehört auch eine Möglichkeit zur Altersunterscheidung. Mehr zum Thema >>>

Sponsor des Safer Internet Day 2004

MSN war zudem Sponsor des Safer Internet Day 2004, der am 6. Februar 2004 in sieben Ländern der EU stattfand. Mit verschiedenen Aktionen haben die Partner des Projekts SaferInternet an diesem Tag auf das Thema Internet-Sicherheit aufmerksam gemacht und zusammen mit Experten aus Wirtschaft, Bildung und Politik beraten, wie das Internet speziell für Kinder und Jugendliche sicherer gemacht werden kann.

SaferInternet ist eine Kampagne innerhalb des Projekts SafeBorders, das im Rahmen des Safer Internet Action Plans der Europäischen Union und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Das Ziel der Kampagne ist die Förderung einer sicheren Nutzung des Internet, damit Kinder und Jugendliche uneingeschränkt von den Vorteilen des Internet profitieren können. Angesprochen werden alle gesellschaftlichen Bereiche wie pädagogische Einrichtungen, Eltern, Kinder, Sozialarbeiter, Bibliothekare, Verbraucherschutzverbände sowie die Industrie, Regierung und Medien. Mehr zum Thema >>>

Optimierte Sicherheit - MSN Premium

MSN PremiumNeben den weitreichenden Maßnahmen für den frei zugänglichen Bereich auf msn.de bietet MSN auch kostenpflichtige Premium Webservices an. So stellt MSN in der Software MSN 8 und MSN Premium verschiedene Funktionalitäten bereit, mit denen Eltern ihre Kinder vor ungeeigneten Inhalten im Internet schützen können.

Über ein Filtersystem können Eltern Filter einrichten und den Zugriff auf bestimmte Webseiten blockieren. Neben vorkonfigurierten Einstellungen für bestimmte Altersgruppen können auch individuelle Beschränkungen festgelegt werden, beispielsweise für die Kommunikation über MSN Hotmail und den MSN Messenger nur mit ausgewählten Personen sowie für das Herunterladen von Dateien. Zudem bietet MSN Premium als Startseite zwei redaktionell betreute Web-Portale für Kinder und Jugendliche mit Inhalten, die auf das Alter und die Interessen der beiden Zielgruppen abgestimmt sind. Für beide Portale gibt es eine redaktionell betreute Suche mit Suchergebnissen aus geprüften Links. Für die Kindersicherung in MSN 8 wurde MSN mit der GIGA-Maus 2003 ausgezeichnet, der von der Zeitschrift Eltern for Family vergeben wird. Weitere Informationen zu MSN Premium >>>